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Entwicklung von professionellen Datenbankprojekten

KMU Im Wettbewerb bestehen, dank ERP?

Abläufe in Ihrem Unternehmen werden damit optimiert, was sich beim Endergebnis wesentlich bemerkbar macht. Durch das Einsparen von Kosten und Zeit können Sie auch Ihre Umsätze durch den Einsatz eines an Ihre Anforderungen angepassten ERP-Systems steigern. Zudem machen Sie Ihr Unternehmen durch die Implementierung einer ERP-Lösung auch im Zeitalter der stetig zunehmenden Digitalisierung zukunftsfähig und wappnen sich für steigende Anforderungen bei der digitalen Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse, vom Einkauf, über die Produktion bis hin zum Vertrieb und der Kundenbetreuung.

Eine sehr schöne obenstehende Beschreibung, die von allen ERP-Anbietern so gepriesen wird. Aber wie sieht die Realität aus? Rechnungen müssen Sie schreiben, Kunden betreuen, die Buchhaltung führen und wenn möglich die Übersicht behalten.

Ohne ERP-Software wird Ihr Unternehmen nicht mehr lange wettbewerbsfähig sein, da Ihre Mitbewerber bereits seit vielen Jahren von den Vorzügen dieser Systeme profitieren.

Diese Aussagen der ERP Anbieter stimmen nur bedingt. Entscheidend ist, was Sie produzieren und wie gross Ihre Firma ist. Was heisst überhaupt ERP? = Enterprise Resource Planning und CRM = Customer Relationship Management.    

Brauchen Sie eine ERP-Lösung, wenn Sie im handwerklichen Bereich tätig sind und < 10 Mitarbeiter haben? Wenn Sie ein Schreiner-, Maler-, Gipser-, Plattenleger-, Sanitärgeschäft oder ähnliches haben, brauchen Sie meistens kein grosses Warenlager.
Hingegen, wenn Sie komplizierte Industrie-Produkte erstellen und 1000 unterschiedliche Artikel dafür brauchen, eher ja. Wenn Sie einen Shop betreiben, in dem pro Woche > 50 Artikel verkauft werden, vielleicht auch. Wenn Sie ein Dienstleister sind, wohl eher ein Customer Relationship Management.

Sie brauchen keine umfängliche ERP-Lösung die alles kann! Wenn Sie ein Programm haben, in dem Sie Adressen und Rechnungen verwalten, ist das auch schon was. Einige Betriebe arbeiten mit Excel und Word und haben keine wirtschaftlichen Probleme. Was nützt Ihnen ein Artikelstamm/Warenwirtschaft das bei den meisten ERP-Lösungen komplex ist, wenn Sie mehr Aufwand betreiben als vorher?

ERP und Digitalisierung, dafür bin ich zu klein?
Trotz dieser großen Vielfalt an verschiedenen Optionen zur geschäftlichen Nutzung einer optimalen ERP-Software zögern noch immer viele Entscheider in Unternehmen, in ein System zu investieren. Denn das Verweigern, sich an die Digitalisierung mit all ihren Folgen konsequent anzupassen, kann verheerend sein und das Ende des Erfolges oder gar der Überlebensfähigkeit Ihres Unternehmens bedeuten.

Was soll man darauf antworten; > 50 % der Startups mit Digitalisierung gehen pleite? Wobei bemerkt, dass das natürlich nicht direkt mit der Digitalisierung zu tun hat, sondern das es schwer ist im Markt langfristig zu bestehen.

Was ist überhaupt Digitalisierung?
Eine Rechnung aus ERP-Systemen als PDF per Mail versenden? Der Roboter, der Auto zusammenbaut? Daten die automatisch hin und her in verschiedene Systeme importiert/exportiert werden. Der 3D Drucker, der ein Sandwich erstellt? Fahrzeuge die autonom fahren? Die nächste Generation, die nur noch elektronisch informiert wird, Social Media, Cloud Computing, Big Data, Blockchain usw.?

Es werden bestimmt einige Berufsgruppen weniger werden. Vermutlich Berufe im Back Office und Industrie, die digitalisiert werden können. Die Frage stellt sich wie viel, wann und was kostet es? Möchte ein Unternehmen am Empfang ein Roboter(in) hinstellen? Soll ein kleiner KMU Betrieb bei geringen und unterschiedlichen Stückzahlen ein CNC-Roboter kaufen? Wird der Maler durch einen Roboter ersetzt…

Die Arbeitswelt wird in 10 bis 20 Jahren bestimmt anders aussehen. Vor allem die Industrie wird sich digitalisieren. Die 3D Drucker werden schneller und können immer mehr Materialien verarbeiten. Werden diese schneller, können bald grössere Serien mit 3D Druck-Technologie erstellt werden. Stimmen die Kosten, wird die konventionelle Erstellung von Industrie-Teilen verschwinden. Bestehende Berufe im Maschinenbau werden verschwinden und andere entstehen. Es wird mehr Leute brauchen, die Daten verarbeiten und programmieren können. Vorteil oder Nachteil das wird sich mit der Zeit zeigen. Eventuell können Industriezweige mehr Wertschöpfung im Hause generieren, da das produzieren mit Robotern mehr oder weniger gleich viel kostet, ob man in Asien oder Europa stationiert ist. Ökologisch gesehen wird die Co2 Bilanz dadurch nicht verbessert. Ob mit Fossilen Brennstoffen oder elektrischer Energie, schlussendlich reduziert man Co2 nur mit menschlichem Verstand……

Früher oder später wird man eine ERP-Lösung oder besser ausgedrückt ein System brauchen, dass Sie in Ihren Arbeitsprozessen unterstützt.

Und wenn Sie sich in Richtung ERP-Lösung entschieden haben, welche ist die beste für Ihr Unternehmen? SAP Business One, ABACUS, Microsoft NAV, SAGE, eigene Entwicklungen? Cloud basiert, dass in Vormarsch ist oder eigene Hardware im Haus? Was für Risiken und Abhängigkeiten haben Sie bei einem Anbieter? Was brauchen/erwarten Sie von einer ERP-Lösung? Wer bedient die ERP-Lösung? Wer pflegt die Warenwirtschaft? Brauchen Sie eine Shop-Anbindung usw.?

Wichtig ist, dass Sie sich genügend Zeit lassen, gut überlegen, im Idealfall sich durch unabhängige Personen beraten lassen.

Andreas Kuhn